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Hongkong fällt - Der letzte Kampf für die Freiheit
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Offener Brief
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Was ist in Hongkong passiert?

Eine Million Menschen waren am 9. Juni auf den Straßen, gefolgt von einer Demonstration am 12. Juni. Friedliche Demonstranten wurden von der Polizei Hongkongs mit unnötiger Gewalt angegriffen. Die Regierung Hongkongs ignorierte den Konsens ihrer Bürger, denen sie dient, wissentlich. Am 15. Juni hatten wir das erste Opfer - „der Mann im gelben Regenmantel“, der nach dem Ausrollen eines riesigen Protest-Banners tragisch von einem Einkaufszentrum in der Nähe vom Hauptquartier der Regierung herunterstürzte. Nach dem Gewaltausbruch vom 12. Juni gingen am 16. Juni zwei Millionen Menschen auf die Straße. Die Menschen verlangten, dass die Regierung das Auslieferungsgesetz vollständig zurückzieht, für Gerechtigkeit der inhaftierten Demonstranten sorgt, und eine unabhängige Kommission zur Untersuchung der Vorfälle von Polizeibrutalität, die am 12. Juni stattfand, einrichtet.

Die Zeitachse

  • 2019
  • 2019/06/09
    Der Erste Million-Sonntag
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    Der Anfang einer enormen Mobilisierung Über eine Million Hongkonger protestieren friedlich gegen das Auslieferungsgesetz.
  • 2019/06/09
    Die Verweigerung
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    Die Regierung weigerte sich gegen die Anforderung der Bevölkerung. Die Regierung bestand darauf, das Auslieferungsgesetz zur zweiten und dritten Lesung beim Legislativrat, der sich am 12. Juni traf, zu bringen, trotz der hohen Weigerungen.
  • 2019/06/12
    Das Endspiel
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    Die Bevölkerung forderten Sofortmaßnahmen, um die zweite Lesung der Gesetzesänderung zu stoppen. Nachdem sie von der Regierung ignoriert wurden, umzingelten Zehntausende Hongkonger den Legislativrat, um die Abstimmung der Gesetzesänderung zu blockieren. Dort wurden sie von der Polizei mit beispielloser Gewalt konfrontiert.
  • 2019/06/12
    Die Gewalt
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    Der Anfang der übermäßigen Gewalt gegen die meist friedliche Demonstration, als Spannungen entstanden. Die Polizei setzte Pfefferspray, Schlagstöcke, Gummi- und Bohnensackgeschosse, sowie mehr als 150 Kanister Tränengas gegen Studenten, Journalisten und Ersthelfer ein. Die Regierung bezeichnete später die Demonstration als „Randale“.
  • 2019/06/12
    Die Falle
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    Ein äußerst fragwürdiger und gefährlicher Zug, um die Menschenmenge in ein Geschäftsgebäude zu zwingen. Die Teilnehmer innerhalb der ausgewiesenen Protestzone wurden von der Polizei auf beiden Seiten der Straße gefangen und überfallen. Tränengas wurde in die Menschenmenge geschossen, um sie zu zwingen, das Geschäftsgebäude durch einen schmalen Eingang zu betreten. Es führte fast zu einer Stampede.
  • 2019/06/12
    Die Kundgebung
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    Zahlreiche NGOs und Regierungen weltweit verurteilen die Gewalt der Polizei, die am 12. Juni zum Einsatz kam. Amnesty International bestätigte, dass die Hongkonger Polizei gegen internationale Gesetze und Standards über den Gebrauch an Gewalt durch Strafverfolgung am 12. Juni verstoßen hatte. Zu den Verstößen zählten sie 1) brutales Niederschlagen von Protestierenden; 2) Übermäßigen Gebrauch an Tränengas, das gegen eingeschlossene Protestierende eingesetzt wurde; 3) Gesetzeswidriges Einsetzen von Gummipatronen, mit denen auf Protestierende in kurzer Reichweite geschossen wurde; 4) Unsachgemäßer Gebrauch von Pfefferspray; 5) JournalistInnen bei der Arbeit hindern; 6) Blockade durch die Polizei gegen Rettungsfahrzeuge.
  • 2019/06/15
    Der erste Tod
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    Ein Mann nahm sich aus Protest gegen das Auslieferungsgesetz das Leben. „Der Mann im gelben Regenmantel“, Herr Leung, stürzte in den Tod in der Nähe von dem Hauptquartier der Regierung, nachdem er ein großes Protestbanner gegen das Auslieferungsgesetz entrollte.
  • 2019/06/15
    Der falsche Tagesanbruch
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    Die Regierung antwortete schließlich auf den Aufruf des Publikums. Trotzdem weigert sie sich, die Anklage von Aufruhr gegen die Demonstranten fallen zu lassen. Carrie Lam, die Regierungschefin der Hongkong Sonderverwaltungsregion, lehnte ab, die Auslieferungsgesetz zurückzuziehen, sondern nur auszusetzen. Zur gleichen Zeit wurden dem medizinischen Personal in Krankenhäusern innere Richtlinien vorgeschrieben, um die personenbezogene Information der Demonstranten der Polizei offenzulegen. Dies führte dazu, dass mindestens fünf verletzten Demonstranten von der Polizei in Krankenhäusern festgenommen wurden. Einige verletzten Demonstranten wagten aus Furcht vor Verhaftung nicht, sich in medizinischer Behandlung zu begeben.
  • 2019/06/16
    Die Bevölkerung spricht erneut
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    Protestierende begeben sich wieder auf die Straßen Hongkongs mit der höchsten Anzahl an Personen in Hongkongs Geschichte. Die Bevölkerung forderte eine Antwort von der Regierung.
  • 2019/06/18
    Nie Vergessen, Nie Vergeben
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    Die Regierung entschuldigte sich, musste aber nicht dafür aufkommen, dass die Politik der Gesellschaft schadete. Darüber sind die Hongkonger empört. Bisher weigerte sich die Regierung, den Anforderungen der Bevölkerung nachzugehen, und rechtfertigte weiterhin den Missbrauch der Polizeigewalt zu untersuchen.
  • 2019/06/21
    Das Stillschweigen der Regierung
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    Die Regierung zeigte keinerlei Interesse an den Wünschen der Bevölkerung. Die Regierung konnte keiner der Forderungen der Hongkonger nachkommen. Daraufhin umzingelten die Demonstranten am 21. Juni das Polizei-Hauptquartier und forderten den Polizeikommissar Stephen Lo, die Polizeibrutalität zu erklären. Zusätzlich verlangten die Demonstranten die Antwort darauf, warum die Polizisten im Einsatz die Polizeiausweise nicht vorlegte. Ohne die Identifikation ist unmöglich, Beschwerden über die polizeilichen Aktionen einzureichen.
  • 2019/06/29
    Der zweite Tod
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    Die 21-jährige Studentin ist sprang aus einem Wohngebäude gesprungen und hat sich umgebracht. Vor dem Sprung hat sie die Forderungen, die die Demonstranten seit Wochen verlangen, an die Wand geschrieben und hat die Hongkonger darum gebeten, bis zum Ende zu kämpfen.
  • 2019